Der Langenberger Sender

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Beschreibung

Der Langenberger Sender

1926 bis heute

Jürgen Lohbeck


264 Seiten, Paperback, 21 x 27 cm, 29,80 EUR


Langenberg im Rheinland ist ein kleiner, beschaulicher Ort mit schöner Altstadt am Rande des Bergischen Landes. Der heutige Stadtteil von Velbert war einst Metropole der Seidenproduktion, und ist seit nunmehr 90 Jahren … Senderstadt!


Seit 1926 ist ein technisches Bauwerk der besonderen Art untrennbar mit dem Namen Langenberg verbunden, der von weit her auf dem Hordtberg sichtbare Großrundfunksender Langenberg. Eingeweiht im Januar 1927 und ursprünglich konzipiert als Mittelwellensender, war die Sendeanlage über die Jahrzehnte bis heute immer wieder Gegenstand innovativer und neuester Technologien, die zu ihrer jeweiligen Zeit oft eine technische Vorreiterrolle innehatte. So erfuhr die Sendeanlage zeitweise europa- und sogar weltweite Bedeutung, und für die Stadt Langenberg stellte sie damit vor allem in früheren Zeiten auch einen Werbe- und Tourismusmagneten dar. Noch heute ist der Sender Langenberg wichtigster Senderstandort des Westdeutschen Rundfunks – WDR, nicht zuletzt dank seiner Rolle als zentraler Überwachungsstandort für alle anderen WDR-Sender.

Bisher fehlte es an einer zentralen und umfassenden Dokumentation der Gesamtgeschichte dieses Bauwerkes. Der Autor hat mit dem vorliegenden Werk nun diese Lücke geschlossen. Mit umfangreichen Recherchen privater Quellen wie auch regionaler und überregionaler Archive und unter großer informativer Unterstützung durch den WDR entstand so eine umfassende Gesamtdarstellung, die sowohl die technologischen, die regionalgeschichtlichen wie auch die überregionalen Zusammenhänge detailliert betrachtet. Veranschaulicht werden diese Zusammenhänge durch mehr als 450 historische wie aktuelle Fotos und Dokumente, die meisten davon sind bisher unveröffentlicht.

Dieses Buch soll das technische Bauwerk und seine Geschichte darstellen, dabei aber auch die Menschen, die darin arbeiteten und noch arbeiten, und ihre Geschichten und Erlebnisse nicht vergessen. Bewusst soll es kein Werk nur für die Ingenieurswelt sein, sondern auch von Laien der Thematik und von nicht-fachlich vorgebildeten Geschichtsinteressierten verstanden werden.