Velbert im Quadrat Band 9 - Langenberger Postgeschichte

Velbert im Quadrat Band 9 - Langenberger Postgeschichte

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Beschreibung

Peter Nowacki


Die Post in Langenberg / Rheinland

Eine wechselvolle Post- und Stempelhistorie 1756 – 1974



Der Buchautor Peter Nowacki zeigt die wechselhafte Geschichte der Post in Langenberg/Rheinland in Verbindung mit den zeitgeschichtlich interessanten Veränderungen im Erscheinungsbild der Poststempelabschläge auf. Mit einfachen Zeilenstempeln beginnend, entwickelten sich die Stempelinhalte und Stempelformen je nach Anforderung und politischen Vorgaben weiter. Um Fehlzustellungen im Falle gleichnamiger Ortschaften möglichst zu unterbinden, solches war mit Mehrkosten bei gleicher Einnahme verbunden, wurden die Angaben des Zustellortes präzisiert, im Fall Langenberg z. B. mit R. B. Düsseldorf. Späterhin war es dann Langenberg bei Elberfeld. Im Jahr 1927 wurde auch in den Poststempeln der 24-Stunden-Tag übernommen und die Angaben V. für Vor- und N. für Nachmittag beim 12-Stunden-Tag entfielen. Wiesen die Poststempel anfangs noch nette Spielereien, Segmente, Sternchen usw. als Platzhalter auf, ging man 1931 dazu über alle nicht postalisch notwendigen Stempelinhalte zu entfernen. Im Jahr 1944 wurden dann die Postleitzahlen eingeführt und auch über die Poststempel auf die Anwendung derselben „Vergiß die Postleitzahl nicht“ hingewiesen. Solche zeitgeschichtlichen Angaben und noch wesentlich mehr ist nur den Belegen – Briefe, Postkarten u. ä. – zu entnehmen. Üblicherweise wurden die Belege aber belanglos entsorgt oder es wurden von Briefmarkensammlern eben diese von den Belegen irgendwie entfernt. Danach war weder dem Beleg noch der Briefmarke ein postgeschichtlicher Zusammenhang zu entnehmen. Nach annähernd vierjähriger, intensiver Forschungsarbeit wird nun eine Dokumentation vorgelegt, die nicht lückenlos ist. Sie, lieber Leser, sind aufgerufen auf dieser Grundlage weiterzuforschen, sofern möglich gemeinsam mit dem Autor. Peter Nowacki ist neben der Philatelie noch an Musik, akustische Gitarre, und dem Steinkohlenbergbau der Kleinzechen im Essener Süden interessiert. Als Philatelist mit einer neuen Sammelform, die vor etlichen Jahren in Australien ihren Anfang nahm. Dabei stehen nicht die Briefmarken, sondern die postalischen Belege im Zentrum des Interesses. Objekt der Forschung war gezielt die Post in Langenberg und deren Aufgabe- bzw. Tagesstempel. Anhand dieser wird ein historisch-regionaler Zusammenhang im politischen Umfeld der jeweiligen Epochen hergestellt und es entsteht damit eine lebendige Postgeschichte von 1756 bis 1974.


112 Seiten

ISBN 978-3-9824061-2-1