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Das Obere Angertal

28,80 €

inkl. MwSt. zzgl. Versand

Beschreibung

2. wesentlich erweiterte Ausgabe erscheint im September 2020


Das Obere Angertal
Die Geschichte verlorener Höfe und der Angerquelle in Velbert

Friedhelm Kopshoff

August Wilhelm Rees

Jürgen Scheidsteger


Hardcover, 212 Seiten, vierfarbig, 21 x 21 cm Fadenheftung


Ende des Jahres 2015 erschien die Erstausgabe des Buches „Das Obere Angertal“. Thema war das Versinken von fast 40 Höfen und Kotten im „Schlammteich“, in dem von den Kalksteinwerken Wülfrath 1940 errichteten und bis in das Jahr 2000 genutzten Sedimentationsbecken. Thema war die Geschichte der Quelle des Baches, seines Laufes und seiner Nebenbäche, die geschichtliche Entwicklung von Landwirtschft und Kalkabbau in der Region „Oberes Angertal“ zwischen Velbert-Großehöhe, Neviges- Tönisheide und Wülfrath-Rohdenhaus.



Dazu kam die im Laufe der Recherche augenfällige „Verschiebung“ des Namens „Anger“ von Velbert nach Wülfrath im Laufe des mittleren bis späten 20sten Jahrhunderts; zudem wurde dem Anger-Quellbach zum Ausgang dieses Jahrhunderts ein neuer Name zugeschoben: „Eigener Bach“. Mit rund 60 vorgelegten Dokumenten wiesen die Autoren Friedhelm Kopshoff, August Wilhelm Rees und Jürgen Scheidsteger mehr als deutlich darauf hin, dass bei diesen Namens-„Verschiebungen“ Zweifel angesagt waren, Klärungsbedarf bestand. Nach dem Erscheinem der Erstauflage des Buches „Das Obere Angertal“ im Jahr 2015 wurden die Autoren immer wieder mit neuen Fakten rund um das Obere Angertal konfrontiert; von Lesern, von Besuchern der Vorträge, die die Autoren in Gesamt-Velbert bei Bürgervereinen hielten und von engagierten geschichts- und heimatbewussten Zeitzeugen. So wurden aus knapp 60 Dokumenten, die Basis der Erstauflage waren, in den letzten vier bis fünf Jahren - auch bei weiterer intensiver Recherche der Autoren - langsam über 120 Zeitzeugnisse wie Karten, Pläne, Texte von Heimatvereinen, Zeitungsartikel und Zeitzeugenaussagen. In der zweiten Auflage des Buches heute werden alle Texte, alle historischen Bilder und Pläne u.a. in fast gänzlich neuer Zusammenstellung präsentiert. Und diese Zeitzeugnisse sprechen eine eindeutige Sprache zu der Thematik „Entspringt die Anger nun in Wülfrath oder doch in Velbert“. Dazu werden über die 40 Objekte wie Gutshöfe, Höfe und Kotten erneut vorgestellt, die landwirtschaftliche, schwere Arbeit im 19ten und 20sten Jahrhundert aufgezeigt und beschrieben. Den Chronisten ist es gelungen, zu jedem Objekt mindestens ein Bild - meist alte Fotos - zu recherchieren und entsprechende Beschreibungen auch in lokalen und überegionalen Archiven ausfindig zu machen. Die Recherche-Ergebnisse geben den Lesern Einblick in die zum Teil verschüttete Heimatgeschichte der Region rund um das historische Obere Angertal und sollten die Entscheidungsträger aus den Verwaltungen der Kommunen und des Kreises animieren, sich mit den Fakten rund um die Namens-„Verschiebungen“ bei Anger- und Eignerbach in Velbert und Wülfrath geschichtsbewusst auseinanderzusetzen.